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	<title>Kommentare zu: Sehnsucht nach der Klimakatastrophe</title>
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	<description>TEAMBLOG DER 4iMEDIA AGENTURGRUPPE</description>
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		<title>Von: Markus Scholle</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/sehnsucht-nach-der-klimakatastrophe/54/comment-page-1#comment-124</link>
		<dc:creator>Markus Scholle</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 09:39:37 +0000</pubDate>
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		<description>Lange Erkl&#228;rungen, die insgesamt inhaltsleer sind. Keine Antwort auf Vorkenntnisse der Frau Freitag, keine Antwort auf die Frage nach echten Referenzen in Zeitungen und Zeitschriften.

Und wenn ich mir die Referenzen so ansehe, ist dieses so genannte Journalistenb&#252;ro eine getarnte PR-Agentur. 

Sch&#246;n auch die Aussage, dass sie die, die sie wollen, nicht kriegen. Richtig. Und sie wissen warum. Ihr Status bei den Bewerbern &quot;da draussen&quot; sinkt t&#228;glich. Ehemalige Praktikanten reden. Sehr viel sogar. Wirklich k&#246;stlich.

Und wenn man dann andere Eintr&#228;ge hier liest, etwa dass die ach so tollen Kunden ja eigentlich Scheisse sind, weil sie nicht p&#252;nktlich zahlen, kommt eins zum anderen. Wann haben ihre angeblich fest angestellten Mitarbeiter das letzte Mal ihren Lohn bekommen?   Aber vielleicht muss man da Nachsicht haben - wenn es schon f&#252;r die &quot;eigenen Reihen&quot; nicht langt, kann man nat&#252;rlich auch keine Praktikanten bezahlen. Ich habe verstanden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Erkl&auml;rungen, die insgesamt inhaltsleer sind. Keine Antwort auf Vorkenntnisse der Frau Freitag, keine Antwort auf die Frage nach echten Referenzen in Zeitungen und Zeitschriften.</p>
<p>Und wenn ich mir die Referenzen so ansehe, ist dieses so genannte Journalistenb&uuml;ro eine getarnte PR-Agentur. </p>
<p>Sch&ouml;n auch die Aussage, dass sie die, die sie wollen, nicht kriegen. Richtig. Und sie wissen warum. Ihr Status bei den Bewerbern &#8220;da draussen&#8221; sinkt t&auml;glich. Ehemalige Praktikanten reden. Sehr viel sogar. Wirklich k&ouml;stlich.</p>
<p>Und wenn man dann andere Eintr&auml;ge hier liest, etwa dass die ach so tollen Kunden ja eigentlich Scheisse sind, weil sie nicht p&uuml;nktlich zahlen, kommt eins zum anderen. Wann haben ihre angeblich fest angestellten Mitarbeiter das letzte Mal ihren Lohn bekommen?   Aber vielleicht muss man da Nachsicht haben &#8211; wenn es schon f&uuml;r die &#8220;eigenen Reihen&#8221; nicht langt, kann man nat&uuml;rlich auch keine Praktikanten bezahlen. Ich habe verstanden.</p>
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		<title>Von: Kay A. Schönewerk</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/sehnsucht-nach-der-klimakatastrophe/54/comment-page-1#comment-122</link>
		<dc:creator>Kay A. Schönewerk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 10:27:55 +0000</pubDate>
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		<description>Im Hinblick auf die Fachkr&#228;ftesituation in den n&#228;chsten Jahren kann ich nur wiederholen: Wir k&#246;nnen uns den Weggang dieser guten Leute nicht leisten..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Im Hinblick auf die Fachkr&auml;ftesituation in den n&auml;chsten Jahren kann ich nur wiederholen: Wir k&ouml;nnen uns den Weggang dieser guten Leute nicht leisten..</p>
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		<title>Von: Annegret J. Freitag</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/sehnsucht-nach-der-klimakatastrophe/54/comment-page-1#comment-121</link>
		<dc:creator>Annegret J. Freitag</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 10:12:48 +0000</pubDate>
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		<description>Wir haben diese Diskussion in &#228;hnlichen Zusammenh&#228;ngen schon tausendfach gef&#252;hrt. Aber ich glaube, in einer Sache sind wir uns tats&#228;chlich einig: Eine praktische Ausbildung muss f&#252;r beide Seiten spannend, herausfordernd und interessant sein.

Und daf&#252;r m&#252;ssen beide Seiten - ja, damit meine ich ganz besonders auch das jeweilige Unternehmen - hohes Engagement und Leistung zeigen: So muss der Ausbildungsbetrieb dem Auszubildenden (auch in diesem Stadium) eine verantwortungsvolle Position mit viel Freiraum f&#252;r eigene Ideen - und hohe Karrierechancen einr&#228;umen. Denn die Absolventen erwarten nicht nur hervorragende Berufseinstiegs- und Karrierem&#246;glichkeiten, sondern dieses Verhalten bringt auch dem Unternehmen Vorteile in der Beurteilung des Praktikanten. Aber dazu sp&#228;ter mehr.

Vorab: Wenn jemand ein Studium absolviert und auch noch Zusatzqualifikationen erworben hat, hei&#223;t dies noch lange nicht, dass er deshalb beruflich erfolgreich sein wird. Hochschulabschl&#252;sse sagen rein gar nichts dar&#252;ber aus, ob man kontaktf&#228;hig ist, selbstst&#228;ndig zu arbeiten vermag, teamorientiert denken kann, Phantasie und Ausdauer mitbringt, kritikf&#228;hig - inklusive Selbstkritik - ist, einen Sinn f&#252;r das Machbare hat, &#252;ber F&#252;hrungsqualit&#228;ten und ein sicheres Auftreten verf&#252;gt.

Hochschulabschl&#252;sse sagen auch nichts aus &#252;ber Flei&#223;, zielstrebiges Handeln und Ausdauer, geistige Beweglichkeit, Denken in Zusammenh&#228;ngen, ergebnisorientiertes Arbeiten, Menschenkenntnis, soziale Kompetenz und F&#252;hrungsqualit&#228;ten, Durchsetzungsf&#228;higkeit durch &#252;berzeugende Argumente, F&#228;higkeit zur Teamarbeit, Probleme von verschiedenen Seiten angehen, Phantasie, Kreativit&#228;t - und Realit&#228;tssinn (Was glauben Sie, wie viele allein schon an dem letzten Punkt scheitern.)

Nat&#252;rlich verf&#252;gt niemand &#252;ber all diese Qualifikationen. Jeder hat St&#228;rken und Schw&#228;chen. Aber genau deshalb ist eine praktische Ausbildung/ein Praktikum die gro&#223;e Chance f&#252;r den Absolventen, sich sich empfehlen, sich anzubieten - ja, sich unentbehrlich zu machen.

Zwar reden einige wenige - und da sind wir wieder beim Sinn f&#252;r Realit&#228;ten - von einer &quot;Generation Praktikum&quot;, die sich in einer nicht enden wollenden Ausbildungsschleife befinden w&#252;rde. Eine Generation, die jung, gut ausgebildet, motiviert ist und angeblich trotzdem keinen Job bek&#228;me. Das kann ich so nicht unterschreiben. Sowohl bei uns als auch bei anderen befreundeten Unternehmen ist es gar nicht ungew&#246;hnlich, dass aus Auszubildenden/Absolventen echte feste Mitarbeiter werden. Ja, sehr oft sogar unbefristete Arbeitsvertr&#228;ge - und hier kann ich vor allem f&#252;r unser Unternehmen sprechen - ausgestellt werden. Ein Fakt, der in der Branche heutzutage - und da berichtigen Sie mich bitte, wenn ich mich irre - wohl eher sehr un&#252;blich ist.

Aber im Grunde eine v&#246;llig logische Sache. Wir sprechen in der Agentur in diesem Zusammenhang oft von einem Dilemma, in dem wir uns hier in Ostdeutschland und im Hinblick auf den Mangel an erfahrenen und ausgebildeten Fachkr&#228;ften befinden: &quot;Die, die wir haben wollen, kriegen wir nicht. Und die, die wir kriegen k&#246;nnen - wollen wir nicht.&quot; Wir erwarten sogar, dass der Kampf um Fachkr&#228;fte in den n&#228;chsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Also haben wir nur eine Chance - die Rekrutierung von geeignetem Nachwuchs, quasi aus den eigenen Reihen.

Denn was hat ein Arbeitgeber denn f&#252;r eine Chance? Soll er tats&#228;chlich auf den n&#228;chsten Absolventen warten (was ihm ja immer wieder vorgeworfen wird); auf einen Menschen, der fachlich und sozial vielleicht ein absoluter Reinfall ist? - Oder nimmt das Unternehmen lieber Geld in die Hand und stellt den Absolventen fest ein?

Unsere Agentur jedenfalls h&#228;lt gute Leute fest. Allein in diesem Jahr waren es wieder 5 Festanstellungen. Und es werden immer mehr. Unbefristete Festanstellungen, wie gesagt. Denn wir k&#246;nnen es uns eines nicht leisten - dass diese sehr gut ausgebildeten und hochgradig engagierten Menschen - meist um die 30 Jahre alt - sich f&#252;r das n&#228;chste Praktikum bewerben. Und so beim Wettbewerb landen...

Grundlegend f&#252;r eine solche &#220;bernahme sind allerdings Ausdauer und ein langer Atem. Und Flei&#223; nicht zu vergessen. Henry Ford hat einmal gesagt, Erfolg sei zu 10% Inspiration und zu 90% Transpiration. Die meisten unserer Absolventen haben diese Kraft und diesen Mut. Und daf&#252;r werden sie bei uns belohnt: Mit einem sehr gutem Team, sehr guten Kunden und spannenden Aufgaben.

Aber die, die es nicht geschafft haben, sich unentbehrlich zu machen, die sehen wir heute ein Praktikum nach dem anderen machen - oder sich alleine freiberuflich abstrampeln... und manche von ihnen werden tats&#228;chlich zur &quot;Generation Praktikum&quot;. Denn die m&#246;chte auch unser Wettbewerb nicht haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben diese Diskussion in &auml;hnlichen Zusammenh&auml;ngen schon tausendfach gef&uuml;hrt. Aber ich glaube, in einer Sache sind wir uns tats&auml;chlich einig: Eine praktische Ausbildung muss f&uuml;r beide Seiten spannend, herausfordernd und interessant sein.</p>
<p>Und daf&uuml;r m&uuml;ssen beide Seiten &#8211; ja, damit meine ich ganz besonders auch das jeweilige Unternehmen &#8211; hohes Engagement und Leistung zeigen: So muss der Ausbildungsbetrieb dem Auszubildenden (auch in diesem Stadium) eine verantwortungsvolle Position mit viel Freiraum f&uuml;r eigene Ideen &#8211; und hohe Karrierechancen einr&auml;umen. Denn die Absolventen erwarten nicht nur hervorragende Berufseinstiegs- und Karrierem&ouml;glichkeiten, sondern dieses Verhalten bringt auch dem Unternehmen Vorteile in der Beurteilung des Praktikanten. Aber dazu sp&auml;ter mehr.</p>
<p>Vorab: Wenn jemand ein Studium absolviert und auch noch Zusatzqualifikationen erworben hat, hei&szlig;t dies noch lange nicht, dass er deshalb beruflich erfolgreich sein wird. Hochschulabschl&uuml;sse sagen rein gar nichts dar&uuml;ber aus, ob man kontaktf&auml;hig ist, selbstst&auml;ndig zu arbeiten vermag, teamorientiert denken kann, Phantasie und Ausdauer mitbringt, kritikf&auml;hig &#8211; inklusive Selbstkritik &#8211; ist, einen Sinn f&uuml;r das Machbare hat, &uuml;ber F&uuml;hrungsqualit&auml;ten und ein sicheres Auftreten verf&uuml;gt.</p>
<p>Hochschulabschl&uuml;sse sagen auch nichts aus &uuml;ber Flei&szlig;, zielstrebiges Handeln und Ausdauer, geistige Beweglichkeit, Denken in Zusammenh&auml;ngen, ergebnisorientiertes Arbeiten, Menschenkenntnis, soziale Kompetenz und F&uuml;hrungsqualit&auml;ten, Durchsetzungsf&auml;higkeit durch &uuml;berzeugende Argumente, F&auml;higkeit zur Teamarbeit, Probleme von verschiedenen Seiten angehen, Phantasie, Kreativit&auml;t &#8211; und Realit&auml;tssinn (Was glauben Sie, wie viele allein schon an dem letzten Punkt scheitern.)</p>
<p>Nat&uuml;rlich verf&uuml;gt niemand &uuml;ber all diese Qualifikationen. Jeder hat St&auml;rken und Schw&auml;chen. Aber genau deshalb ist eine praktische Ausbildung/ein Praktikum die gro&szlig;e Chance f&uuml;r den Absolventen, sich sich empfehlen, sich anzubieten &#8211; ja, sich unentbehrlich zu machen.</p>
<p>Zwar reden einige wenige &#8211; und da sind wir wieder beim Sinn f&uuml;r Realit&auml;ten &#8211; von einer &#8220;Generation Praktikum&#8221;, die sich in einer nicht enden wollenden Ausbildungsschleife befinden w&uuml;rde. Eine Generation, die jung, gut ausgebildet, motiviert ist und angeblich trotzdem keinen Job bek&auml;me. Das kann ich so nicht unterschreiben. Sowohl bei uns als auch bei anderen befreundeten Unternehmen ist es gar nicht ungew&ouml;hnlich, dass aus Auszubildenden/Absolventen echte feste Mitarbeiter werden. Ja, sehr oft sogar unbefristete Arbeitsvertr&auml;ge &#8211; und hier kann ich vor allem f&uuml;r unser Unternehmen sprechen &#8211; ausgestellt werden. Ein Fakt, der in der Branche heutzutage &#8211; und da berichtigen Sie mich bitte, wenn ich mich irre &#8211; wohl eher sehr un&uuml;blich ist.</p>
<p>Aber im Grunde eine v&ouml;llig logische Sache. Wir sprechen in der Agentur in diesem Zusammenhang oft von einem Dilemma, in dem wir uns hier in Ostdeutschland und im Hinblick auf den Mangel an erfahrenen und ausgebildeten Fachkr&auml;ften befinden: &#8220;Die, die wir haben wollen, kriegen wir nicht. Und die, die wir kriegen k&ouml;nnen &#8211; wollen wir nicht.&#8221; Wir erwarten sogar, dass der Kampf um Fachkr&auml;fte in den n&auml;chsten Jahren noch weiter zunehmen wird. Also haben wir nur eine Chance &#8211; die Rekrutierung von geeignetem Nachwuchs, quasi aus den eigenen Reihen.</p>
<p>Denn was hat ein Arbeitgeber denn f&uuml;r eine Chance? Soll er tats&auml;chlich auf den n&auml;chsten Absolventen warten (was ihm ja immer wieder vorgeworfen wird); auf einen Menschen, der fachlich und sozial vielleicht ein absoluter Reinfall ist? &#8211; Oder nimmt das Unternehmen lieber Geld in die Hand und stellt den Absolventen fest ein?</p>
<p>Unsere Agentur jedenfalls h&auml;lt gute Leute fest. Allein in diesem Jahr waren es wieder 5 Festanstellungen. Und es werden immer mehr. Unbefristete Festanstellungen, wie gesagt. Denn wir k&ouml;nnen es uns eines nicht leisten &#8211; dass diese sehr gut ausgebildeten und hochgradig engagierten Menschen &#8211; meist um die 30 Jahre alt &#8211; sich f&uuml;r das n&auml;chste Praktikum bewerben. Und so beim Wettbewerb landen&#8230;</p>
<p>Grundlegend f&uuml;r eine solche &Uuml;bernahme sind allerdings Ausdauer und ein langer Atem. Und Flei&szlig; nicht zu vergessen. Henry Ford hat einmal gesagt, Erfolg sei zu 10% Inspiration und zu 90% Transpiration. Die meisten unserer Absolventen haben diese Kraft und diesen Mut. Und daf&uuml;r werden sie bei uns belohnt: Mit einem sehr gutem Team, sehr guten Kunden und spannenden Aufgaben.</p>
<p>Aber die, die es nicht geschafft haben, sich unentbehrlich zu machen, die sehen wir heute ein Praktikum nach dem anderen machen &#8211; oder sich alleine freiberuflich abstrampeln&#8230; und manche von ihnen werden tats&auml;chlich zur &#8220;Generation Praktikum&#8221;. Denn die m&ouml;chte auch unser Wettbewerb nicht haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Scholle</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/sehnsucht-nach-der-klimakatastrophe/54/comment-page-1#comment-120</link>
		<dc:creator>Markus Scholle</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2006 08:28:04 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist schon komisch, dass man nicht einfach zugeben kann, billige bzw. kostenlose Arbeitskr&#228;fte zu suchen. 

Stattdessen wird dauernd behauptet, die Bewerber w&#228;ren schlecht und m&#252;ssten erstmal gerade gebogen werden. Quasi als Rechtfertigung, warum man sie als vollwertige Arbeitskr&#228;fte einsetzt - mit allen Pflichten aber kaum Rechten. Arbeit am Wochenende und sp&#228;t abends? Gern, wenn es bezahlt wird. Aber nein, man muss ja Herzblut zeigen und &quot;brennen&quot;, wie man gern eine Radiokollegin zitiert.

Stattdessen wird eine angebliche Allrounderin vorgeschoben, die den Jungspunden erstmal zeigen muss, wie der Hase l&#228;uft. Dabei  fragt man sich, welche Redaktion die Dame eigentlich leitet. Was genau tut diese Agentur denn redaktionell? Ich meine, so richtig redaktionell. Wo sind die Artikel in den vielen Medien, die diese Agentur nach eigenem Bekunden st&#228;ndig beliefert? 

Und was hat Frau Freitag vorher gemacht? Wo sind ihre Artikel, die sie angeblich schrieb? Selbst mit viel M&#252;he findet sich nicht ein Beitrag im Netz, der nicht aus der Agentur hervorgegangen ist und  vor PR nur so stinkt. Das eigene Medium Vision M ist ein Paradebeispiel daf&#252;r, wie man PR in eine H&#252;lle verpacken kann, damit es nicht gleich so auff&#228;llt. Was sie ja auch offen zugeben, wenn man sich so durchs Netz liest.

Und ausgerechnet diese Agentur will uns jungen Leuten erkl&#228;ren, wie der journalistische Hase l&#228;uft? 
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon komisch, dass man nicht einfach zugeben kann, billige bzw. kostenlose Arbeitskr&auml;fte zu suchen. </p>
<p>Stattdessen wird dauernd behauptet, die Bewerber w&auml;ren schlecht und m&uuml;ssten erstmal gerade gebogen werden. Quasi als Rechtfertigung, warum man sie als vollwertige Arbeitskr&auml;fte einsetzt &#8211; mit allen Pflichten aber kaum Rechten. Arbeit am Wochenende und sp&auml;t abends? Gern, wenn es bezahlt wird. Aber nein, man muss ja Herzblut zeigen und &#8220;brennen&#8221;, wie man gern eine Radiokollegin zitiert.</p>
<p>Stattdessen wird eine angebliche Allrounderin vorgeschoben, die den Jungspunden erstmal zeigen muss, wie der Hase l&auml;uft. Dabei  fragt man sich, welche Redaktion die Dame eigentlich leitet. Was genau tut diese Agentur denn redaktionell? Ich meine, so richtig redaktionell. Wo sind die Artikel in den vielen Medien, die diese Agentur nach eigenem Bekunden st&auml;ndig beliefert? </p>
<p>Und was hat Frau Freitag vorher gemacht? Wo sind ihre Artikel, die sie angeblich schrieb? Selbst mit viel M&uuml;he findet sich nicht ein Beitrag im Netz, der nicht aus der Agentur hervorgegangen ist und  vor PR nur so stinkt. Das eigene Medium Vision M ist ein Paradebeispiel daf&uuml;r, wie man PR in eine H&uuml;lle verpacken kann, damit es nicht gleich so auff&auml;llt. Was sie ja auch offen zugeben, wenn man sich so durchs Netz liest.</p>
<p>Und ausgerechnet diese Agentur will uns jungen Leuten erkl&auml;ren, wie der journalistische Hase l&auml;uft?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra Simon</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/sehnsucht-nach-der-klimakatastrophe/54/comment-page-1#comment-118</link>
		<dc:creator>Sandra Simon</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2006 19:37:50 +0000</pubDate>
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		<description>Wo ist die Motivation, die Neugier und die Lust auf neue Herausforderung bei der jungen Generation geblieben?

Ich selbst geh&#246;re dazu und schwimme seit Jahren m&#252;hsam gegen den Strom. Ich zw&#228;nge mich zwischen die Nullb&#246;cke, Angsthasen und Lustlosen dieser Zeit hindurch und k&#228;mpfe hart f&#252;r das, was ich will. Noch bin ich jung - habe Kraft zum K&#228;mpfen.

Wegbegleiter, die sich mit mir durch die Masse zw&#228;ngen, habe ich selten - zu selten.

Was der breiten Masse - den m&#246;glichen Volos fehlt? Ganz einfach die Liebe zum Beruf, die das Verlangen sich weiterzuentwickeln und das Gesp&#252;r f&#252;r Sprache.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo ist die Motivation, die Neugier und die Lust auf neue Herausforderung bei der jungen Generation geblieben?</p>
<p>Ich selbst geh&ouml;re dazu und schwimme seit Jahren m&uuml;hsam gegen den Strom. Ich zw&auml;nge mich zwischen die Nullb&ouml;cke, Angsthasen und Lustlosen dieser Zeit hindurch und k&auml;mpfe hart f&uuml;r das, was ich will. Noch bin ich jung &#8211; habe Kraft zum K&auml;mpfen.</p>
<p>Wegbegleiter, die sich mit mir durch die Masse zw&auml;ngen, habe ich selten &#8211; zu selten.</p>
<p>Was der breiten Masse &#8211; den m&ouml;glichen Volos fehlt? Ganz einfach die Liebe zum Beruf, die das Verlangen sich weiterzuentwickeln und das Gesp&uuml;r f&uuml;r Sprache.</p>
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