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    Kay Schönewerk | Januar 2007 | via Kundenmagazin
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    Derzeit gibt es in Deutschland mehr als 370 Tageszeitungen mit 1 500 Lokalausgaben, circa 15 000 Zeitschriften und Magazine. Dazu kommen 300 private Radiostationen, 12 öffentlich-rechtliche Sendeanstalten und etwa 60 private Fernsehsender.

    Bei einer so großen Auswahl an Medien sollte man meinen, ein Presseverteiler ist schnell erstellt. Doch hier trennt sich sprichwörtlich die Spreu vom Weizen. Ein Einstieg in das Thema…

    Entscheidend ist nämlich nicht die Quantität der Kontakte, sondern die Genauigkeit der Adressdaten. Von freien Journalisten bishin zu Redaktionen und Ressorts.

    Denn in riesigen Verteilern finden sich oft Doppeleinträge, veraltete Kontaktdaten und Ungenauigkeiten, die aufgrund der Masse nur sehr schwer zu erfassen sind. Es gilt also, lieber wenige, aber dafür zielgruppenspezifische Einträge zu eruieren. Doch wie kann die genaue Distribution erfolgen, wenn nicht über einen ?Riesenverteiler??

    Schon vor dem Erstellen eines Verteilers ist wichtig zu wissen, für wen genau der Content interessant und verwendbar ist. Erfahrungsgemäß sollte ein optimierter Verteileraufbau immer mit einer objektiven Recherche aller für ein bestimmtes Thema relevanten Zielmedien beginnen.

    Eine Mammutaufgabe, wenn man bedenkt, dass sich der Weg von regionalen, zu überregionalen und eventuell auch weltweiten Adressdaten immer weiter verbreitert.

    Die entsprechenden Zielressorts können – bei Printmedien – beispielsweise über das Impressum recherchiert werden. So lassen sich dort die Namen der leitenden Redakteure sowie die Telefonnummer des Sekretariats, unter der man die restlichen Angaben, wie beispielsweise E-Mail Adressen, Faxnummern und Telefondurchwahlen in Erfahrung bringen kann, ganz leicht aufspüren.

    Doch die beste Möglichkeit um sicherzustellen, dass der Content auch den richtigen Ansprechpartner erreicht, ist immer noch der persönliche Kontakt. Im direkten Gespräch können dem Redakteur persönlich die Thematik und die Informationen, die man ihm zuarbeiten möchte, kurz vorgestellt werden.

    Ein zeitaufwendiges aber sehr effektives Instrument des Verteileraufbaus.

    Nur durch regelmäßigen Kontakt mit den Redaktionen können die Daten also aktuell und ?sauber? gehalten werden. Und wechselt ein Ansprechpartner oder gibt es einen Nachfolger, hilft ebenfalls nur diese direkte Nachfrage, um die ?neuen? Daten einzupflegen.

    Deshalb gilt: Es macht keinen Sinn eine Information an jeden möglichen und verfügbaren Kontakt zu versenden. In der Regel fühlt sich nur ein geringer Teil angesprochen und der Content landet bei allen anderen ungelesen im Papierkorb.

    Schlimmstenfalls fühlen sich die uninteressierten Redakteure von der Flut an nicht verwertbaren Informationen so belästigt, dass sie sie als Spam klassifizieren und keine E-Mail mehr von dem Versender erhalten möchten – auch wenn diese für sie interessante Themen enthält.





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