<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Eine vom Aussterben bedrohte Rasse?!</title>
	<atom:link href="http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473</link>
	<description>TEAMBLOG DER 4iMEDIA AGENTURGRUPPE</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Oct 2011 13:29:11 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Kay Schönewerk</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473/comment-page-1#comment-3343</link>
		<dc:creator>Kay Schönewerk</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 10:49:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473#comment-3343</guid>
		<description>Hallo Herr Unruh, vielen Dank f&#252;r Ihren sehr interessanten Kommentar - und es war sch&#246;n, mal wieder von Ihnen zu h&#246;ren. Beste Gr&#252;&#223;e in den s&#228;chsischen S&#252;den! KS</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Unruh, vielen Dank f&#252;r Ihren sehr interessanten Kommentar &#8211; und es war sch&#246;n, mal wieder von Ihnen zu h&#246;ren. Beste Gr&#252;&#223;e in den s&#228;chsischen S&#252;den! KS</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex Unruh</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473/comment-page-1#comment-3342</link>
		<dc:creator>Alex Unruh</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Oct 2007 10:21:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473#comment-3342</guid>
		<description>Man braucht also zig Praktika um als Geisteswissenschaftler &#252;berhaupt einen Job in Aussicht zu haben -  und dann ist die Rede davon, dass die Geisteswissenschaften aussterben? Aha.
Es ist eine wehleidige Frage nach der eigenen Relevanz, die ihre Begr&#252;ndung durchaus darwinistische erscheinen l&#228;sst - aus dem stetigen Wettlauf junger Studenten/ Absolventen um Praktika, Jobs - am Ende um Bedeutung.
Dass das die Wichtigkeit der Geisteswissenschaften an sich nicht schm&#228;lern kann, darf gern beweislos einleuchten - allein der unglaublich hohen Level des Wettkampfes auf dem Arbeitsmarkt - der &#039;survival of the fittest&#039; - kann wie auch immer geartete Selbstzweifel n&#228;hren.
Machen wir uns nichts vor: Die Geistes- bremst die Naturwissenschaft - auf dem Weg in den Abgrund. Forschung ohne Ethik kann weder nachhaltig noch w&#252;nschenswert sein. Die gro&#223;en Verdienste der Philosophie hei&#223;en Demokratie, Aufkl&#228;rung, Menschenrechte.  Die der Chemie Schie&#223;pulver, der Physik Atombombe etc. Und die genialste Idee, die beste Innovation steht und f&#228;llt mit ihrer
Kommunikation.
Nein, die These &#252;ber ein Aussterben von PR Beratern, Kommunikationsstrategen oder Marketingfachkr&#228;ften schein vor dem Hintergrund voller Philosophie-, Germanistik- oder Soziologie-H&#246;rs&#228;le haltlos. Ein einfaches &#039;Nase-hoch-und durch&#039;, egal ob aus Arroganz oder aus Selbstmitleid 2.0 hilft da nicht - eher ist es der Geringsch&#228;tzung zutr&#228;glich. Und damit N&#228;hrboden weiterer Selbstzweifel...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht also zig Praktika um als Geisteswissenschaftler &#252;berhaupt einen Job in Aussicht zu haben &#8211;  und dann ist die Rede davon, dass die Geisteswissenschaften aussterben? Aha.<br />
Es ist eine wehleidige Frage nach der eigenen Relevanz, die ihre Begr&#252;ndung durchaus darwinistische erscheinen l&#228;sst &#8211; aus dem stetigen Wettlauf junger Studenten/ Absolventen um Praktika, Jobs &#8211; am Ende um Bedeutung.<br />
Dass das die Wichtigkeit der Geisteswissenschaften an sich nicht schm&#228;lern kann, darf gern beweislos einleuchten &#8211; allein der unglaublich hohen Level des Wettkampfes auf dem Arbeitsmarkt &#8211; der &#8216;survival of the fittest&#8217; &#8211; kann wie auch immer geartete Selbstzweifel n&#228;hren.<br />
Machen wir uns nichts vor: Die Geistes- bremst die Naturwissenschaft &#8211; auf dem Weg in den Abgrund. Forschung ohne Ethik kann weder nachhaltig noch w&#252;nschenswert sein. Die gro&#223;en Verdienste der Philosophie hei&#223;en Demokratie, Aufkl&#228;rung, Menschenrechte.  Die der Chemie Schie&#223;pulver, der Physik Atombombe etc. Und die genialste Idee, die beste Innovation steht und f&#228;llt mit ihrer<br />
Kommunikation.<br />
Nein, die These &#252;ber ein Aussterben von PR Beratern, Kommunikationsstrategen oder Marketingfachkr&#228;ften schein vor dem Hintergrund voller Philosophie-, Germanistik- oder Soziologie-H&#246;rs&#228;le haltlos. Ein einfaches &#8216;Nase-hoch-und durch&#8217;, egal ob aus Arroganz oder aus Selbstmitleid 2.0 hilft da nicht &#8211; eher ist es der Geringsch&#228;tzung zutr&#228;glich. Und damit N&#228;hrboden weiterer Selbstzweifel&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anne Linke</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473/comment-page-1#comment-3210</link>
		<dc:creator>Anne Linke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 13:55:56 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473#comment-3210</guid>
		<description>“Nur die Harten kommen in den Garten” und &quot;Denn wir k&#246;nnen, weil wir wissen!!&quot; ???
Mit solchen Spr&#252;chen w&#252;rde ich auch gerne um mich schmei&#223;en. Nur leider macht sich das nat&#252;rlich leichter mit einem Job in der Tasche. Da wird die Besch&#228;ftigung mit diesem Thema dann auch schnell von einer Luxus- zu einer &#220;berlebensfrage. Sicherlich, eigene Selbst&#252;berh&#246;hung á la &quot;elit&#228;re Genussmenschen&quot; oder &quot;Hedonisten&quot; hilft schon, wenn die Selbstzweifel nagen - aber ist das nicht einfach nur die n&#228;chste, ebenso hilflose Stufe des Selbstmitleids? Richtig, dem darf man sich nicht beugen. Lieber verzweifelt versuchen die breite Masse auszustechen - als sei die Uni nicht schon von selbsts&#252;chtigen Egomanen &#252;berf&#252;llt - und in den Semesterferien ein Praktikum - oder zwei - oder drei....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>“Nur die Harten kommen in den Garten” und &#8220;Denn wir k&#246;nnen, weil wir wissen!!&#8221; ???<br />
Mit solchen Spr&#252;chen w&#252;rde ich auch gerne um mich schmei&#223;en. Nur leider macht sich das nat&#252;rlich leichter mit einem Job in der Tasche. Da wird die Besch&#228;ftigung mit diesem Thema dann auch schnell von einer Luxus- zu einer &#220;berlebensfrage. Sicherlich, eigene Selbst&#252;berh&#246;hung á la &#8220;elit&#228;re Genussmenschen&#8221; oder &#8220;Hedonisten&#8221; hilft schon, wenn die Selbstzweifel nagen &#8211; aber ist das nicht einfach nur die n&#228;chste, ebenso hilflose Stufe des Selbstmitleids? Richtig, dem darf man sich nicht beugen. Lieber verzweifelt versuchen die breite Masse auszustechen &#8211; als sei die Uni nicht schon von selbsts&#252;chtigen Egomanen &#252;berf&#252;llt &#8211; und in den Semesterferien ein Praktikum &#8211; oder zwei &#8211; oder drei&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sandra Simon</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473/comment-page-1#comment-3209</link>
		<dc:creator>Sandra Simon</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 11:58:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473#comment-3209</guid>
		<description>&quot;Nur die Harten kommen in den Garten&quot; hei&#223;t es. Und auf Geisteswissenschaftler trifft dieses Sprichtwort in besonderem Ma&#223; zu. Denn nur wer sich nicht den Selbstzweifeln der breiten Masse hingibt, nicht dem eigenwilligen Trott der Kommillitonen verf&#228;llt, Semesterferien nicht als sehnlich erwartete Freizeit sieht, wird Erfolg haben. Es geht darum sich abzuheben - sei es durch Meinung, durch provokante &#196;u&#223;erungen, durch Wissen. Konsumiert und kommuniziert - so k&#246;nnte der Schlachtruf lauten. Denn nur wer Wissen konsumiert und sich nicht scheut, zu kommunizieren, kann Erfolg haben. Das Leben ist nicht einfach, hat auch im Grunde nie jemand behauptet. Nur manche Geisteswissenschaftler scheinen diesen Satz f&#252;r sich gepachtet zu haben und sehen vor lauter Einfachheit die zwingende Notwendigkeit nicht mehr. Der Arbeitsmarkt ist hart umk&#228;mpft und nur der, der auf irgendeine Weise in der Lage ist, seine Erfahrungen zu reflektieren und sich selbstkritisch zu bespiegeln, der wird Erfolg haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Nur die Harten kommen in den Garten&#8221; hei&#223;t es. Und auf Geisteswissenschaftler trifft dieses Sprichtwort in besonderem Ma&#223; zu. Denn nur wer sich nicht den Selbstzweifeln der breiten Masse hingibt, nicht dem eigenwilligen Trott der Kommillitonen verf&#228;llt, Semesterferien nicht als sehnlich erwartete Freizeit sieht, wird Erfolg haben. Es geht darum sich abzuheben &#8211; sei es durch Meinung, durch provokante &#196;u&#223;erungen, durch Wissen. Konsumiert und kommuniziert &#8211; so k&#246;nnte der Schlachtruf lauten. Denn nur wer Wissen konsumiert und sich nicht scheut, zu kommunizieren, kann Erfolg haben. Das Leben ist nicht einfach, hat auch im Grunde nie jemand behauptet. Nur manche Geisteswissenschaftler scheinen diesen Satz f&#252;r sich gepachtet zu haben und sehen vor lauter Einfachheit die zwingende Notwendigkeit nicht mehr. Der Arbeitsmarkt ist hart umk&#228;mpft und nur der, der auf irgendeine Weise in der Lage ist, seine Erfahrungen zu reflektieren und sich selbstkritisch zu bespiegeln, der wird Erfolg haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sebastian Rothe</title>
		<link>http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473/comment-page-1#comment-3208</link>
		<dc:creator>Sebastian Rothe</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2007 09:20:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.kesselhaus-blog.de/geistes-und-sozialwissenschaftler-eine-vom-aussterben-bedrohte-rasse/473#comment-3208</guid>
		<description>Geistes- und Sozialwissenschaftler sterben nicht aus. Niemand ist bislang vom Luxus todkrank geworden - dem Luxus des Wissens wohlgemerkt! Denn das vergessen wir weinerlichen Geistis und Sozis neben unserer ganz nat&#252;rlichen Abwehr realistischer Arbeitsmarktprognosen gern: dass wir nicht Opfer einer von Naturwissenschaftlern dominierten Welt sind, keine Sklaven ihrer zerm&#252;rbenden Absch&#228;tzigkeit uns gegen&#252;ber, sondern zu aller erst elit&#228;re Genussmenschen, Hedonisten der Erkenntnis, die ab einem bestimmten Zeitpunkt beim Abendmahl ihres B&#252;cherfressens nicht mehr der entscheidenden Frage erwehren k&#246;nnen - die Frage nach dem wozu! Ebenso eine Luxusfrage, mit der sich zu besch&#228;ftigen oder gar die zu beantworten, den meisten unserer Mitmenschen schlicht und einfach Kraft und Zeit fehlt! Also heraus aus dem selbstmitleidigen T&#252;mpel des Minderwertigkeitskomplexes und mit breiter Brust zur Welt gerichtet! Denn wir k&#246;nnen, weil wir wissen!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geistes- und Sozialwissenschaftler sterben nicht aus. Niemand ist bislang vom Luxus todkrank geworden &#8211; dem Luxus des Wissens wohlgemerkt! Denn das vergessen wir weinerlichen Geistis und Sozis neben unserer ganz nat&#252;rlichen Abwehr realistischer Arbeitsmarktprognosen gern: dass wir nicht Opfer einer von Naturwissenschaftlern dominierten Welt sind, keine Sklaven ihrer zerm&#252;rbenden Absch&#228;tzigkeit uns gegen&#252;ber, sondern zu aller erst elit&#228;re Genussmenschen, Hedonisten der Erkenntnis, die ab einem bestimmten Zeitpunkt beim Abendmahl ihres B&#252;cherfressens nicht mehr der entscheidenden Frage erwehren k&#246;nnen &#8211; die Frage nach dem wozu! Ebenso eine Luxusfrage, mit der sich zu besch&#228;ftigen oder gar die zu beantworten, den meisten unserer Mitmenschen schlicht und einfach Kraft und Zeit fehlt! Also heraus aus dem selbstmitleidigen T&#252;mpel des Minderwertigkeitskomplexes und mit breiter Brust zur Welt gerichtet! Denn wir k&#246;nnen, weil wir wissen!!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

