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Sindy Förster | Juli 2007 | Unterwegs
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Gestatten Prinzessin Sindy, Luftfee im Abendrot. Ja, ich bin gestern nach meiner Ballonfahrt geadelt worden. Diese Ehre hat das Erlebnis noch abgerundet. Die Fahrt an sich war wundervoll schwebend und gleitend, die Landung aufgrund der Windverhältnisse dagegen etwas holprig. Ich kann nur jedem, der einmal die Gelegenheit dazu hat, empfehlen Ballon zu fahren! Wundervoller Ausblick, der Hauch von Freiheit und natürlich viel Spaß mit Crew, anderen Passagieren und Anwohnern des überflogenen Gebietes. Denn Winken gehört definitiv dazu.;)
Als Belohnung fürs Helfen bei Auf- und Abbau wird man anschließend geadelt. Ein schöner Brauch, bei dem man mit Erde beschmiert wird, wobei einem die Haare angebrannt und mit Alkohol (Sekt oder gar Bier) gelöscht werden. Glücklich und zufrieden nimmt man dann seine Urkunde entgegen. Ich bin nun eine Prinzessin, Ballonfahrer sind Könige.
5 Kommentare
Annegret Freitag27th Juli 2007
Aber nicht vergessen: Adel verpflichtet!
Zum Beispiel dazu, jedem Ballonfahrer in Not zu helfen – oder eine Lokalrunde auszugeben, wenn man in geselliger Balloner-Runde den eigenen Taufnamen nicht unfallfrei herbeten kann! :)
Sindy Förster
27th Juli 2007
Auch wenn man FLIEGEN statt Ballonfahren sagt, muss man eine Runde geben.
Die Ballonfahrer scheinen also ein sehr trinkfestes Völkchen zu sein ;)
Sandra Simon
27th Juli 2007
Gestatten: Gräfin Sandra, nach wildem Gedränge die bunten Wolken der Saxonia von oben inspizierend Schwalbe des Silbersees zu leipzig, froh gen Osten blickende Freifrau zu Baalsdorf und Taucha, Rotwildschreck zu Jesewitz.
Der Antichrist
29th Juli 2007
Oh Gott, Ballonfahrer. Fahrendes Volk, fast so schlimm wie Schausteller (Junger Mann zum Mitreisen gesucht) und das Pack, daß beim Zirkus arbeitet. Ballonfahren ist stinklangweilig und nervt. Man presst sich zwischen ungewaschenen Leibern in einen engen Korb, der Kopf schmerzt von der Hitze der Brenner und dem Ballonfahrer-Latein. Von wegen, lautloses Dahingleiten. Der Brenner macht einen heiden Lärm was aber den Vorteil hat, dass man sich das Geschwafel der Piloten und die devoten Fragen der Mit-Passagiere nicht reinziehen muss. “Die Häuser sehen wie Spielzeug aus und die Menschen klein wie Ameisen”. Donnerwetter, wer hätte das gedacht. Die Piloten, irgendwelche alt-68er aus westfählischen Kleinstädten, erzählen von zwei Millionen Flugstunden, dem Menschheitstraum Fliegen und grenzenloser Freiheit. Und sitzen dabei in einem Ballon mit der Aufschrift TYCZKA MINOL. Bravo, finde den Fehler! Wenn man dann unfreiwillig zwischen Gewerbegebieten am Arsch der Welt landen konnte darf man die fussballplatzgrosse Ballonhülle auch noch mit einrollen. “Heh du, kannst du mal eben mit anpacken halt. Wir sind doch ein Team, weisst du? Nein, weiss ich nicht, Müslifresse und ich habe auch keine Lust die blöde Plane vom Acker zu zerren und den tonnenschweren Korb zu wuchten. Ist dein Job.
Das ganze gipfelt dann in der armseeligen Taufe für die Mitfahrer. Man bekommt einen Namen verpasst wie ihn sonst nur Welpen eines Zwergpinscher-Zwingers erhalten. Dafür verdient ihr die Frage: Und wie FLIEGT es sich so in einem Ballon?
Kay A. Schönewerk
1st August 2007
Na da ist aber einer sauer ;)
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