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Kay Schönewerk | Januar 2007 | Casting
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Wie die Netzzeitung weiss, haben in Deutschland nahezu alle Akademiker unter 30 keine Kinder.
Sie haben Angst vor der unsicheren Zukunft. “Mein Kind soll nicht in die Armut hineingeboren werden”, wird die 28-jährige Pamela zitiert. “Man fühlt sich überlastet, ausgenutzt, muss ständig Bewerbungen schreiben, lebt aus Koffern und steht gedanklich immer vor dem nächsten Umzug”, beschreibt Pamela die Lebenssituation einer Dauerpraktikantin. “Leider ist das kein Leben für Mutter und Kind.”
Das es leicht ist, hat auch keiner gesagt. (Liebe Kommentatoren, jetzt ist Eure Zeit gekommen!)
Für alle anderen: Zum Glück gibt es ja auch noch eine Zeit nach dem 30. Geburtstag!
2 Kommentare
Sandra Simon12th Januar 2007
Geschenkt wird keinem etwas und ich verweise dabei gern auf den “Beschiss” Elterngeld. Denn der Staat holt sich den “Überschuss” einfach über die Einkommenssteuer zurück. Da bleibt man doch tatsächlich lieber Einzelkämpfer, ohne Verpflichtungen etc. Gerade in der Medienbranche mit manchmal etwas untypischen Arbeitszeiten, ist es schwer Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
Aber wie heißt es im Beitrag: “Das es leicht ist, hat keiner gesagt.
Annegret J. Freitag
12th Januar 2007
Nicht nur Dauerpraktikanten, sondern so ziemlich jeder, der nach dem Studium ins Berufsleben einsteigt und sich etwas aufbauen möchte, kann das mit dem Kinderkriegen getrost auf eine Zeit “irgendwann nach dem 30sten” verlagern.
Aber dafür werden die Menschen heute im Schnitt auch älter als früher (naja, außer jenen, die sich Zivilisationserrungenschaften wie dem Rauchen zu exzessiv verschreiben und den Altersdurchschnitt drücken…) – und dürfen, dank “Rente ab 67″ ihre Produktivkraft auch viel länger unter Beweis stellen.
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